• 06.06.2020

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Antioxidantien haben gemischte Auswirkungen auf die Leistung Muskel brechen

Antioxidantien sind nicht nur gut für die allgemeine Gesundheit, sondern können auch die sportliche Leistung steigern. Eine Studie in diesem Monat in der Zeitschrift der International Society of Sports Nutrition Untersuchte die vorhandenen Beweise, um festzustellen, ob die Einnahme von Antioxidationsmitteln zu Leistungszwecken gerechtfertigt ist.

Die Forscher suchten nach Studien, in denen Antioxidantien sowohl auf ergogene als auch auf ergolytische Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit untersucht wurden. Möglicherweise kennen Sie den Begriff bereits ergogen. Wenn etwas ergogen ist, erhöht es die sportliche Leistung. Zum Beispiel wurde in vielen Studien gezeigt, dass Koffein die Cardioleistung steigert. Der Begriff ergolytisch bedeutet genau das Gegenteil: Es reduziert die Leistung.

Antioxidantien verbessern theoretisch die Leistung im Laufe der Zeit, indem sie dem Körper helfen, mit oxidativem Stress umzugehen. Wie bei jeder anderen Art von Stress belastet auch die körperliche Belastung durch körperliche Betätigung den Körper und erfordert eine gewisse Erholungsphase. Wie wir alle wissen, ist Bewegung gut für Sie, aber nur, wenn wir uns vollständig davon erholen können, und Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle bei der Erholung.


Die untersuchten Antioxidantien waren von der typischen Vitaminsorte - nämlich Vitamin A (als Beta-Carotin), C und E. In dieser Analyse führten die Forscher eine Literaturrecherche durch. Sie untersuchten mehrere bestehende Studien zu Antioxidantien und Trainingsleistung.

Die Studien wurden in zwei Kategorien unterteilt: eine trainierte Gruppe und eine nicht trainierte Gruppe. Der Trainingsstatus einer Person kann sich dramatisch auf die Ergebnisse der Supplementierung auswirken. Daher ist es wichtig, dass die Forscher beide einbeziehen. Die Forscher postulierten, dass Anfänger einem stärkeren oxidativen Stress ausgesetzt sind und daher anders auf die Supplementierung reagieren würden als bereits gesunde Personen.

Es wurden nur zwölf Studien überprüft, und keine von ihnen war sehr groß. Einige waren jedoch ziemlich lang und erstreckten sich über einen Zeitraum von drei oder vier Monaten. Eine der Studien dauerte sechs Monate. Die Ergebnisse waren leider gemischt:

  • Zwei der Studien ergaben ergolytische Wirkungen.
  • Zwei Studien zeigten ergogene Wirkungen.
  • Eine Studie hatte teilweise Ergebnisse.
  • Die übrigen Studien ergaben keinen Unterschied zwischen Supplementation und keiner Supplementation.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass es keine einheitlichen Beweise für die Einnahme von Antioxidantien als ergogene Hilfsmittel gibt. Sie stellten auch fest, dass es bei so wenigen Studien schwierig sei, Konsistenzen zu finden. Beispielsweise wird eine schnelle Untersuchung der überprüften Literatur ergeben, dass die beiden Fälle von ergogenen Wirkungen in der trainierten Bevölkerung auftraten, wohingegen keine der ergolytischen Studien derselben Kategorie angehörten. Vielleicht ist der Ausbildungsgrad ein kritischer Faktor. Viele der Studien untersuchten auch nicht die Ernährung, was bedeutet, dass es möglicherweise konkurrierende Nährstoffe gibt oder dass diese Nährstoffe bereits in ausreichenden Mengen verzehrt wurden.

Die Forscher fanden heraus, dass andere körpereigene Antioxidantien wie Superoxiddismutase als Reaktion auf körperliche Betätigung zunahmen, unabhängig davon, welche Ergänzungsmittel die Teilnehmer verwendeten. Diese Antioxidantien können in Form von Nahrungsergänzungsmitteln für Sportler von Vorteil sein.

Wir wissen mit Sicherheit, dass Sport den oxidativen Stress erhöht, und Antioxidantien helfen dabei. Was die ergänzenden Vitamine A, C und E angeht, wissen wir nicht, ob sie viel Bewegung bringen, aber vielleicht würde eine umfassendere Formel helfen. Nur die Zeit und mehr Forschung werden es zeigen.

Verweise:

1. Cainara Draeger et. al., "Kontroversen über die Einnahme von antioxidativen Vitaminen bei körperlicher Betätigung: ergogene oder ergolytische Wirkungen beim Menschen?" Zeitschrift der International Society of Sports Nutrition 2014, 11:4

Ernährung, Antioxidantien, Nahrungsergänzungsmittel